Heckler & Koch AG


KRITISCHE UNTERNEHMENSCHRONIK

HECKLER & KOCH

(Zusammenfassung)

 

Kritische Chronik des Aufstiegs von Heckler & Koch

zu einem Global Player durch hemmungslose Kleinwaffenexporte

an menschenrechtsverletzende und kriegführende Staaten

in aller Welt

 

Mit Sitz in Deutschland und Tochtergesellschaften in Frankreich, Großbritannien und den USA ist Heckler & Koch (H&K) ein weltweit führendes Unternehmen in der Produktion und im Export von Kleinwaffen (Pistolen, Maschinenpistolen, Sturmgewehre etc.). Dabei sieht sich H&K als zuverlässiger Partner für Militär, Polizei und Sondereinsatzkräfte der NATO.

 

Anders als die offiziellen „Chroniken“ benennt diese „KRITISCHE CHRONIK H&K“ auch die Schattenseiten der H&K AG und H&K GmbH (seit dem Zweiten Weltkrieg) – allen voran Jahrzehnte währende Waffentransfers und Lizenzvergaben an Staaten, die Menschenrechte verletzen und Kriege führen. Diese KRITISCHE CHRONIK gibt Tätern ein Gesicht und Opfern in aller Welt eine Stimme.

 

Dass H&K nichts aus seiner todbringenden Historie gelernt hat, belegt der illegale Export tausender G36-Gewehre in Unruheprovinzen Mexikos. Nach unseren Strafanzeigen verliefen staatsanwaltschaftliche Ermittlungen skandalös. Das Urteil des Stuttgarter Landgerichts mit Freisprüchen bzw. Haftstrafen auf Bewährung erscheint fragwürdig. Immerhin wurde das Unternehmen zu einer Geldstrafe verurteilt und legte daraufhin Revision ein. Erstmals in der H&K-Firmengeschichte konnte illegaler Waffenhandel nachgewiesen werden.

 

In Zusammenarbeit mit Filmemachern gelang es in den Medien ein Millionenpublikum zu erreichen. Siehe hierzu auch GN-STAT-FALL 02 www.gn-stat.org > Fälle.

 

Im März 2020 verkündete die Heckler & Koch-Geschäftsführung die konsequente Umsetzung der „Grüne-Länder-Strategie“ sowie des „Ethik-und Verhaltenskodex“ als Resultat des Dialogs mit den Kritischen Aktionär*innen H&K. Eine derlei strikte Vorgabe hat sich kein anderes rüstungsexportierendes Unternehmen in Deutschland auferlegt – die Kritischen Aktionär*innen werden die Umsetzung und Ausnahmeregelungen wachsam begleiten.

 

Unklar bleibt die Zukunft des hochverschuldeten Waffenherstellers, der die Umstellung auf zivile Fertigung (Rüstungskonversion) und einen Opferfonds ablehnt.

 

Publikation: 1. April 2020

Autor: Jürgen Grässlin

 

Standardfassungen in Englisch, Spanisch, Portugiesisch und Deutsch sowie die Langfassung in Deutsch finden sich auf der Homepage des GLOBAL NET – STOP THE ARMS TRADE, siehe www.gn.stat.org > Unternehmen Übersicht (Firmenprofile)


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